Haustiere in der Partnerschaft – so viel Liebe und Konflikte

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„Der beste Freund des Menschen ist immer noch …!“

  • Der treue Hund?
  • Die eigenständige Katze?
  • Der pflegeleichte Hamster?
  • Die wunderschönen Fische?
  • Die zahme Hausspinne?

Was auch immer euer persönlicher Favorit in dieser Sache ist, die meisten, die diesen Artikel angeklickt haben, sind sich sicherlich bei einer Aussage komplett einig: Die meisten Menschen lieben Haustiere!

Egal in welcher Form und welches wir auch präferieren mögen, am Ende des Tages haben Tierliebhaber eine Sache gemeinsam, und zwar, dass man sich ein Leben ohne kuscheligen Alltagsbegleiter ungern vorstellen möchte. Leider aber, kann genau diese Liebe für unsere süßen Mitbewohner, genau auch den Lieblingsmenschen schaden, mit denen wir zusammenleben. Ganz zu schweigen, von unserer eigenen Beziehung zu unserem Partner.

Ein Haustier benötigt Zuwendung

Traurig, aber auch eine Wahrheit, mit der sich jeder von uns vor der Anschaffung eines Haustieres dringend beschäftigen sollte. So positiv die Anschaffung eines Haustieres auch angepriesen wird und je wärmer uns bei dem Gedanken wird, diesem Wunsch auch nachzukommen, so dürfen wir nicht vergessen, dass mit diesem süßen, unschuldigen Wunsch auch viel Verantwortung einherkommt.

Und nein, wir reden nicht nur über die Verantwortung bezüglich des Tieres an sich, was bereits als alleinstehender Fakt für viele Hürden sorgen kann. Denn, was oft unterschätzt wird, neben dem eigentlichen Kümmerungsprozess eines Haustieres, ist die Verantwortung für dieses im eigenen Familien- bzw. Beziehungskonstrukt. Dies bedeutet, dass nicht nur der Aufwand, der mit der Haustierbeschaffung einherkommt, für viel Probleme sorgt, sondern auch die Zeit und die Planung, die in all dieser Sorgearbeit steckt.

Kurz gesagt: Das normale und sonst so frei gestaltbare Alltagsleben, kann durch ein Haustier stagnieren. Spontanität ist nicht mehr so in der Art möglich, wie man sie vorher kannte. Gerade Menschen, die ein sehr anhängliches, älteres oder pflegebedürftiges Haustier besitzen, wissen ganz genau, dass die Pflege ihres Lieblingstieres unfassbar viel Zeit in Anspruch nehmen kann. Ganz zu schweigen von fällig werdenden Arztkosten.

Ein Haustier in der Beziehung ist durchaus positiv und fördernd

Doch bevor wir uns weiter in die bisher ziemlich negativ behaftete Argumentation in puncto Haustierbeschaffung stürzen, möchten wir klarstellen, dass dies genau nicht der Fall ist. Ein Haustier zu haben, egal welcher Art, kann, sofern man sich dessen Verantwortung bewusst ist, eine ganze Familie zum Aufblühen bringen und alles andere als negativ sein.

Egal, ob diese besagte Familie bereits mit Kindern bestückt ist oder ob es sich um ein Pärchenkonstrukt handelt. Viele weltweite Studien bewiesen nämlich bis heute, dass die Anschaffung eines Haustieres unfassbar viele gute Auswirkungen auf unseren Alltag und auch unsere Psyche hat. Viele Studien bewiesen so zum Beispiel, dass Haustiere unser Gehirn jung halten und dies auch im hohen Alter! Der Grund dafür liegt dem vielen Kümmern und dem Mitdenken zu Gute, dass mit der Beschaffung eines Tieres ein herkommt. Verantwortung hält am Ende doch jung!

Nicht zu vergessen, dass der gemeinsame Spaß, den man mit einem Tier erleben kann, auch noch glücklich macht. Dafür ist nicht einmal ein eigenes Tier vonnöten. Alleine die Beliebtheit von Katzenvideos im Internet lässt klar erkennen, dass die Menschheit Tiere als sehr beruhigend empfinden. Nicht umsonst ist der Satz „Schickt mal Bilder von euren Haustieren, ich hatte einen miesen Tag bereits bei vielen Alltag auf Social-Media-Seiten wie Twitter, Instagram und Co.

Ob nun auf einem Bild, einem Video oder live bei einem Zuhause, unsere Haustiere sorgen stets für gute Laune. Immerhin, was bringt einen mehr zur Ruhe, als dem Haustier dabei zuzuschauen, wie es sein süßes Wesen im eigenen Haus auslebt, währenddessen man mit diesen gemeinsamen Erinnerungen machen und aufregende Geschichten erleben kann?

Haustiere machen einfach glücklich!

Blutdruck und Herzfrequenzen profitieren von der ständigen Bewegung mit den Tierchen (gerade bei Hunden), sie helfen stets dabei, ein Gesprächsthema bei allerersten Begegnungen zu finden und verbinden einen so schnell mit Gleichgesinnten. Sie helfen bei Trauer und spenden Trost in den dunkelsten Zeiten des Lebens und sie können bei allerlei beruflichen Aktivitäten einen absoluten positiven Effekt haben z. B. in der Therapie mit autistischen und/oder scheuen Kindern oder sogar auf der eigenen Arbeit als Motivationsstützte dienen.

Und dann dienen sie auch noch, wie viele Dinge in unserem Leben, als sicherer Anker oder Ruhepol, der uns ein intensiveres Gefühl von zu Hause geben kann, während sich die Dinge um uns stets verändern. Nicht zu vergessen, dass die Haustiere, abhängig davon, um welches Haustier es sich handelt und wie sein Charakter sich definiert, auch Interesse an uns zeigen und uns mit Emotionalität, Dankbarkeit, Spaßbegierde und Zuneigung begegnen. Sie bauen, schlicht und einfach, eine Bindung zu uns auf, welche uns im Alltag stets unterstützend zugutekommen kann.

Und gerade im Fall eigener Kinder, können Haustiere alle möglichen positiven Effekte haben. Denn selbst wenn es zum Thema „Haustiere und Kinder“ noch keine tiefgründigen, aufwendigen Studien gibt, so sind sich viele einzelne Pädagogen und Eltern einig, wenn es um die süßen Tierchen und die eigenen Kinder geht: Die Kinder lernen Verantwortung. Und neben der Verantwortung gelten auch bei den Kleinen natürlich all die bereits genannten Dinge, die für eine Haustieranschaffung sprechen.

Ein Haustier kann so viel geben, aber leider auch nehmen

Ein Haustier zu haben, kann einem so viel geben und so viele wunderschöne Familienmomente einfach noch mehr erstrahlen lassen, aber wie so oft im Leben, besteht das Leben leider nicht nur aus Glücksmomenten. Denn bei der Haustieranschaffung, so schön und verführerisch die Welt mit einem tierischen Begleiter auch wirken kann, kann auch etwas schief gehen und das gemeinsame Leben als Familie oder als Paar komplett auf den Kopf stellen.

Und dies kann schon bei der Anschaffung der Tiere losgehen. Von illegalen und falsch (krank gemachten) hochgezüchteten Tieren, die sogar kurz nach Familieneinführung sterben können, nachdem man Unsummen an Geld ausgegeben hat, um dem Tier die beste Pflege zukommen zu lassen, kann bei der Aufnahme eines älteren Tieres auch noch die Erziehung verpfuscht sein.

Beißende Hunde, die Angst haben, weil sie von ihrem vorherigen Besitzer geschlagen wurden, aggressive Katzen, die nie wirklich erzogen wurden und machen, was sie wollen, zurückgezogene Hasen, die es hassen gestreichelt zu werden, weil die vorherigen Besitzer sie vernachlässigt haben und sie diese Zuwendung einfach nicht kennen, die Liste könnte auch hier endlos weitergehen. Und wie bereits angeschnitten, ist dies ab diesem Zeitpunkt nicht nur mehr eine Frage der Zeit, die man in das Tier steckt, sondern auch von Geld.

Die Tierarztkosten waren schon immer alles andere als niedrig und dank privatisierten Tierarztpraxen, ein Trend, der aus den USA überschwappt und viel Investitionspotenzial hegt, wird dies nur noch mehr werden.

Wenn das Haustier älter wird, können auch erhöhte Kosten auf einen zukommen

Gerade Geringverdienerfamilien können es sich oft nicht leisten, dass das eigene Tier krank wird und nicht jeder nimmt (oder kann) das Angebot von Tierschutzvereinen oder Organisationen wie Hilfe für Tiere e.V. annehmen, welche auch so manches Mal eine Tierarztrechnung übernehmen, die locker in die Tausende gehen kann. Vor allem bei dauerhaft kranken, alten oder pflegebedürftigen Tieren, kann dies, auch mit entsprechender Tierversicherung, zu absoluten, finanziellen Katastrophe werden. Gerade für frisch gewordene oder frisch zusammengezogene Paare, kann dieses Thema zu einem echten Streitthema werden.

Und neben all diesen krankheitsbezogenen und geldlichen Details kommt auch noch die Persönlichkeit der eigenen Tiere dazu.

Das ganze Kümmern um kränkliche Wehwehchen, kann nämlich nur die Spitze des Eisberges sein, wenn das besagte Haustier z. B. besonders anhänglich ist. Neben all den Dingen, die man also eh schon beachten muss wie tägliches Kümmern, Zuneigung zeigen, Pflege des Tierkörpers, das Instandhalten der tierfreundlichen Umgebung, die Verpflegung des Tieres, Organisation in puncto Exkremente und alle anderen Sonderregeln, die bei der Pflege anfallen können, kommen auch noch die persönlichen Eigenheiten des Tieres dazu. Denn unsere Haustiere haben, wie auch wir Menschen, eine ganz eigene Persönlichkeit, die sie ausleben und die man nicht nur akzeptieren, sondern auch noch dementsprechend bewirten oder auch versorgen muss.

Haustiere haben Charakter und der muss auch bedient werden

Der eine Hund mag es lieber eine ganze Stunde spazieren zu gehen, weil eine halbe Stunde ihn nicht komplett auspowered. Wenn man bedenkt, wie oft man mit dem Hund auch noch tagtäglich raus muss, kann dies schon einmal zur Stressprobe werden.

Oder wie wäre es mit einer Katze, die sehr kuschel bedürftig ist und es hasst alleine zu sein? Wenn der Partner gerade nicht zur Verfügung steht, welcher von der Katze gerade noch als Bezugsperson akzeptiert wird, kann es schon mal vorkommen, dass man die ein oder andere Verabredung absagen muss, weil man das Tier nicht so lange alleine lassen kann.

Alleine all die Trainer, Experten, Psychologen und Ärzte, die man manchmal zurate ziehen muss, nur damit es den Tieren gut geht/besser geht, kommen auch noch dazu. Denn die persönlichen Eigenschaften der Tiere können ebenfalls Problematiken ausweisen. Hervorgerufen durch eine falsche Erziehung oder körperlichen, einzigartigen Beschwerden.

So oder so, können Haustiere nicht nur zum absoluten Stressfaktor werden, sondern in speziellen Fällen muss man, wie bei unseren anderen Mitmenschen, einige Teilbereiche oder das ganze Leben nach ihnen umkrempeln. Und das ist etwas, was vielen Menschen, besonders in Beziehungen, übel aufstoßen kann. Gerade in frisch gebackenen Beziehungen.

Wenn der eine Partner sich mit dem Haustier erst anfreunden muss, kann es zu Konflikten kommen

Denn so gut jemand auch von Außen aussehen kann, weil er ein Hund aus dem Tierheim aufgenommen hat, umso nerviger kann es für den neu dazu kommenden Partner auch werden, sich gleich mit um diesen zu kümmern. Gerade wenn man aus einem Haushalt kommt, wo Haustiere nie ein Thema waren.

Nicht nur, dass der neue auserwählte Partner so viel Zeit in das Tier steckt, man ist sofort mitverantwortlich. Das Tier ist stets dabei, immer wieder ein Thema, wenn es um gemeinsame Planungen geht und braucht bei längeren Ausflügen, wie ein Kind, vielleicht sogar noch einen Babysitter/Aufpasser.

Nicht umsonst denken viele Menschen, dass einige besonders einsame Menschen sich Haustiere als Kinderersatz halten, denn die Ähnlichkeiten zu manchen Tierrassen und Pflichten sind erschreckend ähnlich, wenn auch nicht vergleichbar. Und auch, wenn das sicherlich nicht für alle Tierliebhaber geht, so ist es nicht zu verneinen, dass die Pflege von Tieren äußerst viel Feinheit, Geduld und vor allem Zuneigung bedarf, sowie auch Geld.

Wer frisch in eine Beziehung kommt und merkt, dass der neu auserwählte Partner manches Mal mehr über sein Tier spricht, als über die eigene Existenz, der muss sich fragen, ob dies wirklich das Leben ist, was man sich wünscht.

Die Lebensumstände des Haustieres müssen geklärt werden

Eifersucht auf Haustiere ist nämlich, gerade für die Tiere, die viel Pflege benötigen, nämlich ein genauso reales Thema, wie die Eifersucht auf andere Menschen. Und zwischen Planungslimitierungen, Geldproblemen und Eifersucht hört die Grenze an negativen Punkten noch lange nicht auf, wenn es darum geht, was ein Haustier mit einer Beziehung anstellen kann.

Denn ein weiterer Streitpunkt zwischen Paaren und Familienmitgliedern bezieht sich auf die Erziehung der Tiere. Ein Punkt, der nicht mit jedem Haustier auftreten muss, aber gerade, wenn es um die Pflege oder dem Benehmen des Haustieres geht, oft im Streit endet.

Der eine Partner empfindet den Erziehstil des anderen als zu lasch, der andere Partner wünscht die Zuziehung eines Experten, der andere nicht, dann ist der eine Partner für diese spezielle neu erforschte Futter, der andere sieht dies aber gar nicht ein, dafür so viel Geld auszugeben, immerhin ist es nur ein Tier. Passend zu dem Streitthema kommt neben all diesen Dingen aber auch noch der Streit um die Verantwortung. Gerade weil wir eben auch die Kinder angeschnitten haben, möchten wir hier noch einmal deutlich erklären, warum das Anschaffen eines Haustieres, dass eigentlich positiv auf Kinder und einen selbst wirken soll, auch komplett nach hinten losgehen kann, sobald es um das Kümmern der Haustierchen geht.

Gerade wenn wir beim Beispiel des Hundes bleiben, der stets raus muss oder zu den empfindlichen Fischen, deren Pflege man alles andere als unterschätzen sollte, gilt es nicht nur darum, sich um diese zu kümmern, sondern auch das fachgerechte Wissen an die eigenen Kinder weiterzugeben. Vor allem während des steigenden Alters der Kinder, kann es da ganz leicht passieren, dass das Kümmern um die Tiere immer weiter im Hintergrund gerät und das Tier als lästig angesehen wird (etwas, was auch bei einem selbst oder dem eigenen Partner passieren kann).

Ein Haustier heißt Verantwortung übernehmen

Gerade wenn man sich ein Haustier nur für das Kind besorgt hat und das eigene Kind dessen Pflege vernachlässigt, sind es die Erwachsenen, die auf dem Tier sitzen bleiben. Eine Umstellung, die zu massiven Problemen führen kann, da dem Tier damit nicht nur die Hauptbezugsperson abhandenkommen kann (nämlich das immer abweisender werdende Kind), sondern auch die Eltern können mit der neuen Verantwortung nicht immer umgehen.

Auch wenn es klar sein sollte, dass man die Verantwortung für ein Haustier niemals komplett alleine aufs Kind abschieben sollte, sondern man als Elternteil und Vormund immer noch mitverantwortlich ist, ob man nun will oder nicht, so kann diese Umstellung durch den fehlenden Hilfsfaktor Kind zum echten Problem für schwer beschäftigte Familien werden. Das vorgefertigte Konstrukt fällt nämlich auseinander und jemand muss ersatzweise einspringen. Etwas, was auch mit anderen Familienmitgliedern passieren kann, sollte dieses plötzlich verhindert sein oder als Hauptbezugsperson sich vom Haustier abwenden oder sogar versterben.

So schnell und manchmal sogar ohne Vorwarnung, kann eine Haustieranschaffung in einer Partnerschaft/Familie komplett schiefgehen und mit dem abschieben ins Tierheim enden. Wobei dies sicherlich noch die bessere Lösung im Fall einer Überforderung ist, als das Tier auflaufen zu lassen oder es einfach irgendwo in der Wildnis auszusetzen.

Die Anschaffung eines Haustieres in der Beziehung sollte gut überdacht werden

Die schlimmste Variante und Fehlverhalten eines Menschen in Bezug auf das eigene Tier, ist und bleibt allerdings die Vernachlässigung, gefolgt von Verwahrlosung, bis hin zum Tode. Ebenfalls einer der Dinge, mit denen man sich dringend beschäftigen sollte, bevor man sich ein Tier anschafft und ebenfalls unser letzter Streitpunkt in puncto Haustierhaltung.

Denn neben den möglichen aufkommenden Arztkosten für das Tier, mit denen man stets rechnen sollte, ist das Thema des Tiertodes auch noch ein Punkt, bei dem es bei Paaren zum Streit kommen kann. Sei es entweder bereits vor der Anschaffung eines Tieres, in dem diskutiert wird, dem eigenen Kind wirklich einen Hamster zu schenken, der innerhalb von 3 Lebensjahren leider versterben wird und ob dies überhaupt zumutbar sei für das Kind oder ob es um die allgemeine Diskussion geht, was der nächste Schritt nach dem Haustiertod ist?

„Holen wir uns ein neues Haustier, wenn ja, wann?“ „Wie bringen wir das nur den Kindern bei?“ „Sagen wir es den Kindern überhaupt?“

Jeder geht mit dem Tod eines geliebten Menschen anders um, das Gleiche gilt natürlich auch für unsere Haustiere. Während Partner A noch Wochen nach dem Ableben seines Lieblingstieres tiefst innerlich aufgewühlt und traurig ist, kann dies bei Partner B schon wieder ganz anders aussehen. Alleine diese Tatsache kann für Streitereien sorgen. Entweder auf der Ebene der Ignoranz:„Du hast unser Haustier gar nicht so sehr gemocht, wie du es immer gesagt hast! Du trauerst ja gar nicht!

Oder auf der Ebene der Sensibilität:„Das Tier ist jetzt schon seit über 4 Wochen tot! Es war nur ein Tier! Komm mal drüber hinweg, meine Güte!“ Besonders letzterer Satz wird bei jedem Tierfreund, der sein Haustier als wahres Familienmitglied ansieht, die Wutadern nur so aufplatzen lassen.

Beide Partner sollten ein Haustier auch wollen

Aber dies sind Dinge, mit denen man sich nun einmal auseinandersetzen muss, wenn es um die eigene Beziehung und um die eigenen Haustiere geht. Es kann immer passieren, dass man ein Haustier mit in die Beziehung nimmt und man dieses mehr liebt, als es der Partner tut. Immerhin war es auch das eigene, ursprüngliche Haustier. Auch kann der Partner keinerlei Interesse an Haustieren haben und duldet das Tier nur, euch zuliebe. Alles Dinge, die sich nach dem Tod eines geliebten Haustieres noch einmal mehr festigen können, wenn es um die Frage geht, ob ein neues Haustier folgen soll. Eine Frage, die besonders für Partner, die kein Fan von Haustieren sind und eures nur geduldet haben, weil es einfach dazu gehörte, komplett zur Streiteskalation führen kann.

Nur, wenn man sich vorher mit dem Tier beschäftigt, dass man zur Familie hinzufügen will und auch viel Arbeit in das Tier stecken will, sollte man ein Tier bei sich aufzunehmen. Nicht zu vergessen, sollten auch die finanziellen Mittel da sein und falls nicht, sollte man sich im Fall eines Notfalles beraten lassen, wer einem hilfreich zur Seite stehen kann.

Ein Haustier zu bewirtschaften ist alles andere als ein leichtes Unterfangen. Vor allem in einer Beziehung. Nur mit beidseitigem Einverständnis und mit voller Motivation und Willen kann solch eine in den Alltag einschneidende, immer wieder aufkommende Aufgabe bewältigt werden, welche auch noch viel Organisation braucht.

Haustiere stärken die Partnerschaft

Organisierte und faire Terminkalender, in puncto Pflege des Tieres, zurückgelegte Notfallgroschen für Tierarztkosten, Beschäftigungen mit dem Tier, Reise- und Wochenendnotfallplanungen und viel mehr müssen organisiert werden, wenn eine Beziehung (mit oder ohne Kinder), in Kombination mit Haustieren funktionieren soll.

Schließlich und endlich liegt es an uns selbst und wie viel Kraft wir gewillt sind, für ein Tier aufzuopfern, wenn es darum geht, ob wir uns eines ins eigene Heim holen wollen. Der Aufwand muss einen Mehrwert für uns haben und wir müssen mit der Realität leben, dass uns die zu erfüllenden Pflegepflichten nicht jeden Tag Spaß machen werden und uns so manches Mal das Leben auch noch erschweren können. Gerade, wenn es unserem Lieblingstier nicht gut gehen sollte und es spezielle Aufmerksamkeit bedarf.

Denn auch wenn das Kümmern um die Tierchen so manches Mal anstrengend sein kann, so ist es doch das Fundament der gemeinsamen Beziehung, auf der das Aufnehmen eines Haustieres ausgefochten wird. Und wenn dieses stabil genug ist und von beiden Partnern auch weiterhin gut gepflegt und organisiert wird, wird nicht einmal die Anschaffung eines Haustieres in der Lage sein, dieses in seinen Grundbausteinen zu erschüttern.

Ganz im Gegenteil, denn dann kann es sogar sein, dass das Haustier, wie in vielen Studien belegt, sogar noch dazu beiträgt, dieses Fundament stärker zu machen, als jemals zuvor.

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