Konflikte lösen in der Partnerschaft

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Konflikte in der Partnerschaft kommen immer wieder vor und gerade wenn man dazu neigt, in vielem eine gewisse Perfektion erreichen zu wollen. Dies ist aber leider nicht immer möglich. Dennoch versuchen wir oft, wenn auch nur für äußerliche Bestätigung, für ein bestimmtes Ziel, für den inneren Frieden, für unser eigenes Gewissen oder aus Liebe zu jemand anderen, die perfekte und oft auch von Außen anerkannteste Version unserer selbst zu sein.

Aber nur weil wir die besten Absichten haben, ist dies noch keine Garantie dafür, dass wir uns auch richtig verhalten. Gerade die Menschen, die innerlich oder äußerlich eine dauerhafte, absolute Perfektion anstreben, werden eher als ihnen lieb ist, nicht nur andere Menschen, aber vor allem sich selbst zur Erreichung dieses Zieles irgendwann schädigen.

Perfektion bedeutet für viele auch Sicherheit. Und für absolute Sicherheit würden viele von uns so einiges auf sich nehmen. Für wen auch immer dieser Schutz der Perfektion gedacht sein soll, für andere oder für uns selbst alleine, die Vorstellung so gut zu sein, dass man unangreifbar/unantastbar wird bzw. erscheint, ist etwas, wofür viele Menschen eine Menge geben würden.

Perfektion führt zu Konflikten in der Beziehung

Perfektionismus kann in seiner Form jeden von uns ‘infizieren’ und hat dies garantiert auch bereits. Dabei muss besagter Perfektionismus nicht einmal eine dauerhafte Einstellung sein, sondern er kann sich auf die kleinsten Bereiche unseres Lebens beziehen.

Kommen euch solche Aussagen vielleicht bekannt vor? …

  • „Das Haus muss perfekt aussehen, schließlich bekommen wir heute Gäste!“
  • „Wir sind zu einer Party eingeladen, da muss ich perfekt aussehen!“
  • „Wir hatten lange kein Date mehr. Heute muss alles perfekt laufen!“
  • „Diese Prüfung ist super wichtig für den Werdegang meines Kindes, daher werde ich etwas aushelfen, damit es auch ja perfekt wird!“
  • „Heute müssen wir alle perfektes Benehmen an den Tag legen, immerhin bekommen wir wichtigen Besuch!“

Solche Dinge und viele andere sind euch selbst oder eurem Partner sicherlich schon mehrfach durch den Kopf gegangen. Alleine im Alltag lässt es sich nicht vermeiden, dass solche Gedanken aufgrund Zuneigung, Ehrgeiz oder anderen Dingen in uns aufkeimen. An sich ist auch nichts Schlechtes dabei, wenn man versuchen will, sein Bestes gegeben. Ganz im Gegenteil.

Aber leider sind Emotionen wie Entschlossenheit und Ehrgeiz, die mit Perfektion Hand in Hand gehen, wie jede andere Emotion ein zweischneidiges Schwert. Nur weil man selbst Perfektion erreichen will, muss der Partner das noch lange nicht genau so sehen und mitmachen.

Und selbst wenn man auf derselben Wellenlänge liegt, heißt das noch lange nicht, dass beide unter das Haus muss perfekt aussehen, auch dasselbe verstehen. Einige würden nämlich, wenn wir beim Beispiel des perfekt aussehenden Hauses bleiben, eine Menge dafür tun, um dieses Ziel zu erreichen.

Jeder definiert seine Art der Perfektion und aufkeimende Konflikte müssen gelöst werden

Z. B. wird einmal pro Woche geputzt, auch allgemein viel Arbeit reingesteckt und Regeln in Bezug auf Sauberkeit und Instandhaltung werden strengstens befolgt. Andere hingegen verstehen unter einem perfekt aussehenden Haus vielleicht etwas anders. Man möchten nur so viel Arbeit wie nötig ins Haus stecken, besitzt aber trotzdem dasselbe Ziel wie im Beispiel zuvor. Dennoch würden diese Personen nicht so viel ihrer eigenen Freizeit opfern, nur damit das Haus perfekt aussieht, sondern dies vielleicht nur schrittweise tun. Auch könnte sie unter perfektem Aussehen etwas ganz anderes verstehen als bei der Person im vorherigen Beispiel.

Das Wort Perfektion und den Weg, diese zu erreichen, ist für jede Person unterschiedlich, womit wir auch zum Kerngedanken unseres heutigen Themas kommen, nämlich Beziehung und deren Konflikte bzw. Probleme.

Eines der Hauptprobleme in Beziehungen sind nämlich die verschiedenen Sichtweisen, Eindrücke, Gefühle, Wünsche und Erwartungen. Wie anhand des Beispiels der Perfektion demonstriert, die einen nicht nur persönlich beeinflussen, sondern den Partner gleich mit beeinflussen kann, können die simpelsten Gedankengänge oder Emotionen, die uns unterscheiden, zu unseren größten Problemen werden.

Kommunikationsprobleme und Konflikte in der Partnerschaft zu lösen gehören zweifellos zu den größten Streitpunkten. Einer der wohl häufigsten Ursachen für diese sind, wie bereits angedeutet, das verschiedene Empfinden von Dingen, so wie eben mit dem Beispiel des perfekt aufgeräumten Hauses.

Man sollte hinterfragen, warum es zu einem Konflikt in der Partnerschaft gekommen ist

Bei solchen Dingen kann es schnell zum Eklat kommen, entweder weil beide etwas anderes unter dem Begriff verstehen, beide diesbezüglich eine andere Herangehensweise verfolgen möchten oder einer der Parteien seinen Weg dem Partner aufzwingen möchte. Alles Dinge, die beim Konflikt in der Beziehung oder bei Meinungsverschiedenheiten durchaus mal passieren können, vor allem, wenn uns die Zielsetzung, in diesem Fall das perfekt aussehende Haus, sehr wichtig ist.

Allerdings sind es gerade unsere persönlichen Bezüge zum Konfliktthema, die solche Streitereien entweder positiv oder negativ beeinflussen können und somit auch die Art und Weise der möglichen Lösung des Konflikts aufzeigen. Deshalb ist umso wichtiger, sich nicht nur mit dem Thema des Konfliktes zu befassen, sondern auch mit sich selbst, um herauszufinden, wie man selbst eigentlich zum besagten Streitpunkt steht und was dieser einem bedeutet.

Dazu sollte man sich folgende deeskalierende Fragen stellen, sobald ein Konflikt innerhalb der eigenen Beziehung beginnt aufzutauchen:

  • „Weshalb bin ich/mein Partner verstimmt/wütend?“
  • „Habe ich mich richtig ausgedrückt/Habe ich meinen Partner versehentlich angegriffen (zur Not nachfragen)?“
  • „Versteht mein Partner mich wohl möglich nicht? Muss ich meinen Ansatz noch einmal erläutern?“
  • „Verstehe ich meinen Partner überhaupt richtig (Empathie zeihen)?“
  • „Verstehen wir unter unserem Streitpunkt überhaupt dasselbe?“

Wie eben erwähnt, kann z. B. der Drang nach dauerhafter Perfektion sehr toxisch werden und nicht nur einen selbst, sondern auch den Partner/die Familie negativ beeinflussen, wenn man zu sehr auf diesen beharrt.

Gespräche über den Konflikt und dessen Lösung gehören dazu

Doch ist Entschlossenheit oder Ehrgeiz, Gefühle, die im Perfektionismus stecken, an sich nicht schlecht. An vielen Momenten, in denen wir vielleicht gar keine Lust haben, etwas zu bewerkstelligen, können die eben benannten Gefühle, in Form von Perfektionismus, für uns oder unsere Familienmitglieder auch mal ein guter und benötigter Antrieb sein. Auch für die Beziehung selbst sind die Grundeigenschaften von Perfektionismus erst einmal nicht schädlich.

Wie bei allen Gefühlen und Zielen, die man in einer guten Beziehung verfolgt, muss aber auf dessen Ausführung geachtet werden, womit wir wieder bei unseren eigenen Empfindungen in problematischen Situationen zurückkommen. Denn es ist unsere Aufgabe, gerade um massiven Streit in der Partnerschaft oder Familie zu verhindern, für uns herauszufinden, was genau unsere eigenen Ziele und Gefühle sind.

Gerade falls wir in eine impulsive Situation geraten und uns oft um Kopf und Kragen diskutieren, nur um recht zu behalten oder einen Punkt krampfhaft zu beweisen, sind solche kleinen Momente der Selbstreflexion überaus wichtig. Nicht nur, damit wir wissen, was genau eigentlich unser Ziel dieser Diskussion ist, sondern auch, um ein besseres Gespräch mit unserem Partner führen zu können.

Fragt euren Partner nach seinen Empfindungen und Zielen

Durch die eben aufgezählten Fragen, die wir uns und unserem Gegenüber stellen sollten, können wir Streitereien und Diskussionen schnell auf Kommunikationsprobleme gegenprüfen. Wir können sogar noch einen Schritt weiter gehen. Denn wenn wir erst einmal begriffen haben, dass Dinge wie Perfektion, so klar dieser Begriff auch definiert sein mag, für unseren Partner etwas komplett anderes bedeutet, dann können wir auch unsere Probleme und Konflikte noch gezielter mit weiteren Fragen auflösen:

  • „Hat man sich am Ende vielleicht nur falsch verstanden, meint aber dasselbe?“
  • „Hat man während der hitzigen Diskussion aus Versehen den anderen verletzt oder wurde selbst verletzt?“
  • „Was genau ist uns eigentlich beiden wichtig und können wir das irgendwie kombinieren, um so fair wie möglich diese Situation hinter uns zu lassen/diese zu lösen?“

Kommunikation ist, wie so oft, alles in einer Beziehung und hilft auftretende Konflikte zu lösen.

Nicht umsonst heißt es, dass das Aufrechterhalten einer Beziehung viel Arbeit benötigt und dass dabei Kommunikation das A und O ist. Das bedeutet auch, seine tiefsten Absichten offenzulegen und sich selbst dem geliebtesten Menschen der Welt gegenüber angreifbar zu machen. Eine Beziehung zu führen, heißt sich selbst so wie seinem Gegenüber zu vertrauen und sich auf etwas einzulassen, dass so manches Mal größer sein kann als die eigene Existenz.

Aber all dies geschieht nicht einfach so über Nacht. Das nötige Vertrauen, sich gegenseitig kennenzulernen, all die hitzigen Streitereien, die sich manches Mal anfühlen können, wie eine heikle Schachpartie, so wie den Mut zu haben, sich dem anderen zu öffnen, sind Dinge, die wir uns gegenseitig aneinander verdienen. Genau das ist eine Beziehung. Zusammenzuhalten, trotz aller Verschiedenheiten und an diesen zu wachsen. Und zwar gemeinsam.

Das Erkennen von Konflikten und deren Lösung ist unabdinglich

Je mehr Diskussionen und Konflikte man ungelöst hinter sich lässt, um so mehr werden diese im Nachhinein die Beziehung negativ beeinflussen. Genau deshalb ist das ordentliche kommunizieren in Streitereien und das Aushalten von Diskussionen auch so wichtig. Denn wenn wir unsere Differenzen nicht klären bzw. nicht einmal besprechen können, wie sollen wir diese dann überhaupt erkennen, geschweige denn lernen, mit diesen zu leben?

Es wichtig zu lernen, wie bei dem Beispiel des perfekt aufgeräumten Hauses, wie der Partner etwas meinen könnte. Auch vorausschauendes Denken ist hier eine Tugend, die nach langer Zeit Beziehung gelernt und vor allem akzeptiert werden sollte. Wenn ich genau weiß, was mein Partner damit meint, wenn er sagt, dass das eigene Heim perfekt aussehen muss, dann sollte ich mich irgendwann nicht mehr darüber wundern, dass wir uns streiten, wenn ich es trotzdem anders mache, als mein Partner es sich wünscht.

Anstatt, wie in solch einem Fall, mit einem Protest-Aufräumen der eigenen Güteklasse zu kontern, sollte stattdessen der Diskurs gesucht werden, um für genau dieses Problem eine Lösung zu finden. Und sei es, dass in puncto Aufräumen die Standards des leicht perfektionistischen Partners eingehalten werden, aber dafür dann statt ein Mal in der Woche nur noch alle 2 Wochen so intensiv aufgeräumt wird, um auch dem anderen Partner etwas entgegenzukommen.

Lösungsvorschläge sollten angenommen und eingehalten werden

Und falls es bei der Einhaltung von solchen Lösungsvorschlägen zu Problemen kommen sollte, hilft es auch nicht weiter stur auf seinem Standpunkt zu beharren und Schuldzuweisungen auszusprechen, die noch mehr Verdrossenheit zum Thema hervorrufen, sondern man sollte stattdessen seine Hilfe anbieten.

Wenn der Grund für unser Beispiel passend nicht gerade Faulheit ist, wird es schon seinen Grund haben, warum der Partner solche Probleme hat, das gemeinsam erarbeitete Ziel nicht einzuhalten. Anstatt auf dem Fairness-Prinzip zu beharren, dass man ja seinen Teil der Abmachung halte und nun erwarte, dass der Partner dasselbe tut, sollte man den eigenen Empathie-Schalter betätigen und sich anfangen zu fragen, warum der Partner mit gewissen Dingen solche Probleme hat? Vielleicht benötigt er Hilfe, ist unsicher, hat Angst, jemanden zu enttäuschen oder dergleichen.

In einer Beziehung nachzufragen, was den Partner beschäftigt und ihm gleichzeitig seine Hilfe anzubieten, ist grundsätzlich immer besser, als dem Gegenüber einfach die eigenen Empfindungen aufzudrängen, a lá „Du machst das doch nur nicht, weil du keine Lust hast und mir eines auswischen willst!“.

Gerade wenn man so nah und intensiv beieinander wohnt, sind solche Tipps und Tricks zum Thema Konfliktlösungen Gold wert, da sie nicht nur den Alltag erleichtern, sondern auch Streitereien und Konflikten vorbeugen können. Es ist wie ein Fragebogen, den ihr als Paar vorher selbst erarbeiten müsst und danach immer wieder zusammen ausfüllt.

Konflikten vorbeugen statt nachsorgen

Die Vorbeugung von Konflikten ist im Allgemeinen ebenfalls ein wichtiger Teil der Konfliktbewältigung in Beziehungen. Denn auch heutzutage gilt für viele leider noch das Prinzip des Problem-Gedankenlesens. Das bedeutet, dass einer der beiden Partner, versehentlich oder nicht, einen Fehler macht und der andere Partner erwartet, ohne das Problem vorher angesprochen zu haben, dass er dieses löst.

Ein Prinzip, das man mit einem Menschen vergleichen kann, der einfach so in einem fremden Land ausgesetzt wird und von dem erwartet wird, dass er sich sofort orientieren kann. Kurz gesagt: Eine unlogische Herangehensweise und ein wahrer Konfliktmagnet.

Aber genau solche Problemstopper in Form von unserem eigenen Stolz, Scham oder unserer Verletzlichkeit sorgen bei vielen dafür, dass sie sich nicht trauen, einige Probleme anzusprechen, was zwangsweise dazu führen wird, dass dieses sich noch verschlimmern. Deshalb ist es wichtig, als Betroffener oder als Partner, der merkt, dass sich sein Lieblingsmensch anders verhält, dies auch bewusst zu erkennen, anzusprechen und dementsprechend das Problem zu klären.

Denn alles, was wir nicht klären, werden wir zwangsweise in Form von kleinerem Gepäck, welches immer schwerer und größer wird, je öfter wir die Diskussion über das Thema verweigern, mit uns herumschleppen.

Offen sein und den Mut haben, Probleme anzusprechen, bevor es zum Konflikt in der Beziehung kommt

Ganz zu schweigen von dem Moment, bis wir diese nicht mehr schleppen können, sie fallen lassen und diese dann unerwartet mit einem großen Knall aufspringen und all den ganzen Inhalt wahllos und komplett rücksichtslos verteilen. Nur indem wir auf unsere Beziehung achten, achten wir auch auf uns selbst. Dies gilt auch umgekehrt.

Ob wir wollen oder nicht, aber wir bringen unsere persönlichen Eigenschaften, negative so wie positive, mit in die Partnerschaft und beeinflussen diese dementsprechend. Aus diesem Grund ist Selbstreflexionen auch so wichtig. Nur wenn wir wissen, was in uns vorgeht, was wir wollen und was wir fühlen, können wir unserem Partner ehrlich entgegentreten und von unserem Standpunkt heraus empathischer reagieren.

Alles wichtige Eigenschaften, die während eines Konfliktes mehr als nur nötig sind. Gerade wenn Konflikte oder Probleme, die ja jederzeit wie aus dem Nichts auftauchen können, heißt es Ruhe bewahren und erst einmal in sich gehen, bevor man eventuell explodiert und droht damit alles nur noch schlimmer zu machen.

Dabei lassen sich alle möglichen Strategien erarbeiten, z. B. dass man sich kurz 5 Minuten zurückzieht, um sich zu und seine Gedanken zu ordnen und sich die oben genannten Fragen zu stellen oder dass man sich z. B. wenn man nicht in den eigenen vier Wänden ist, während es zum Eklat kommt, das Gespräch verschiebt oder woanders hinverlegt. Auch kann man direkt in den Dialog gehen und den sichtlich verstimmten/wütenden/traurigen Partner nebenbei noch empathisch abholen, in dem man nachfragt, wo das Problem liegt und gleichzeitig fragt, was der Partner benötigt, damit es ihm besser geht.

Damit zeigt man nicht nur Interesse an der Problemloslösung, sondern vor allem auch an den Gemütszustand des Partners.

Vermeidet es dem Partner einfach nur Schuld an Konflikten zuzusprechen

Dem eigenen Partner nicht empathisch gegenüber zu treten und ihn während eines Streites zu beleidigen, seine Gefühle nicht ernst zu nehmen, ihn zum Schuldigen zu sprechen (Du-Botschaften) und viele weitere Fettnäpfchen sollten unbedingt während eines Konflikts vermieden werden.

Selbst wenn es in eurer speziellen Situation so etwas wie einen Schuldigen geben könnte, was auch nicht immer der Fall sein muss, dann sollte die Lösung des Problems, natürlich gekoppelt mit einer dementsprechenden Entschuldigung, eure höchste Priorität besitzen, anstatt die der berühmten Schuldfrage zu klären. Denn dies wird euch am Ende auch nicht dabei helfen, euer Problem zu lösen.

Stattdessen solltet ihr euch darauf konzentrieren, wie ihr das Problem löst. Abhängig davon, wie es uns selbst und dem Partner geht und in welcher Situation man sich befindet, muss man auf diverse Faktoren achten, aber je öfter man sich in solchen Streitsituationen miteinander austauscht, so unangenehm dies auch sein mag, umso besser wird auch die Zusammenarbeit, was Streitereien, Meinungsverschiedenheiten und Diskussionen betrifft.

Das heißt nicht, dass man auf diese verzichten soll und sich komplett dem Regime der funktionierenden, tadellosen Beziehung ergeben soll, sondern dass das Wohlergehen und das Fortführen der eigenen Partnerschaft ganz oft tausendmal erstrebenswerter ist als das Gewinnen eines Konfliktes in der Partnerschaft. Denn abgesehen davon, dass ein Streit und eine Diskussion nicht da sind, um diese zu gewinnen, sondern daran zu wachsen und zu lernen, ist es doch viel schöner, zusammen einer Lösung entgegenzuarbeiten. Vor allem, weil solche Zielsetzungen wie das positive Verlassen eines Konfliktes euch beide als Paar noch weiter zusammenschweißen wird.

An Konflikten kann man wachsen

Vergesst nicht: Jeder Konflikt wird euch nicht nur formen, sondern auch besser aufzeigen, wie ihr mit euch selbst, eurem Partner und eurer Beziehung umgehen könnt. Es ist wie ein externes Schulfach, dass sich speziell um euch, eurem Partner und eure Beziehung dreht und in dem ihr stets dazu lernt. Wenn ihr das aus den Konflikten erbrachte Wissen richtig nutzt, um eure Probleme ordentlich zu lösen, besitzt ihr perfekte Rezept dafür, einen Konflikt bezüglich eines bestimmten Themas/Zieles auch nur ein einziges Mal führen zu müssen.

Lasst euch nicht entmutigen und bleibt eurem Partner und eurer Beziehung zuliebe, stets am Ball. Beschuldigt euch nicht und haltet stattdessen zusammen. Bietet auch ungefragt mal Hilfe an, erkennt und akzeptiert die Schwächen eures Partners, sprecht euch eure gegenseitigen Gedanken von der Seele und seid dabei ehrlich zu eurem Partner und zu euch selbst. Denn niemanden wird es etwas bringen, wenn ihr euch eurer Beziehung oder dem Partner zur Liebe verstellt oder unterordnet.

Wenn ihr das alles beherzigt, dann werden euch solche Konflikte wie das perfekte Aufräumen der Wohnung auch in Zukunft nicht mehr den Schlaf rauben. Selbst wenn ihr diesbezüglich verschiedene Ansichten teilen solltet.

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