Mental Load in der Beziehung (inkl. 5 Tipps zur Erleichterung)

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In einer Beziehung muss man immer wieder Entscheidungen treffen. Sei es nun große oder kleine, aber für manch einen Partner kann die sogenannte “Mental Load” zu viel werden.

Wie oft hört man diesen Satz von seinem Partner: „Mir egal. Entscheide du.“

Was eigentlich ein lieb gemeinter Satz von unserem Partner ist, hat sicherlich den einen oder anderen von uns schon einmal zur Weißglut getrieben. Ihr fragt: „Was wollen wir heute Essen?“ und bekommt als Antwort: „Mir egal. Entscheide du.“ Oder ihr wollt wissen: „Schatz, was wollen wir denn am Wochenende zusammen machen?“ und wieder als Antwort: „Mir egal. Entscheide du.“ Das sind für manche Paare ja noch Kleinigkeiten. Aber wenn es dann um Entscheidungen geht, die quasi eine größere Kette an Ereignissen starten, dann ist ein mir egal Antwort absolut nicht das, was man hören möchte.

„Wir müssen noch einkaufen und die Kinder abholen. Wie machen wir das am besten? Aufteilen, gemeinsam los? Immerhin brauchen die Kinder auch noch Abendbrot. Wie würdest du das machen?“ „Mir egal. Entscheide du.“

Wie einige von euch nun sicherlich bemerken, baut sich, je öfter man den Satz „Mir egal. Entscheide du.“ hört, langsam eine gewisse Spannung auf. Dies liegt daran, dass etwas so Simples wie ‘eine Entscheidung zu treffen’, auch Arbeit ist. Ab dem Moment wo ihr eine Situation analysiert und dementsprechend plant, habt ihr, wenn auch nur gedanklich, Arbeit. Und diese wird, wie in den eben genannten Beispielen, einfach abgegeben, indem euer Partner euch die ganze Zeit entscheiden lässt.

Wenn Mental Load ins Spiel kommt

Was zwar lieb und nett gemeint sein kann oder einfach nur damit zu tun hat, dass man dem Partner blind vertraut, kann einem allerdings ab einem gewissen Punkt langsam um Verhängnis werden. Denn je öfter man sich aus der Verantwortung für die gemeinsam gedankliche Arbeitsplanung heraus nimmt, umso mehr kommt bei demjenigen an, der immer die Rolle des Entscheiders übernehmen muss, dass der Partner entweder zu faul ist oder sich einfach nicht genug für diese Dinge/die Beziehung interessiert, um sich daran zu engagieren. Und das ist alles andere als vorteilhaft.

Dieses Bild des ständigen Alleinentscheiders, aber vor allem, dass man immer und zu jeder Zeit an alles denken muss, ist besonders bei weiblichen Beziehungspartnern ein Problem. (Wobei klar und deutlich gesagt werden muss, dass dieser Problemfaktor weder ans weibliche Geschlecht noch an die Rolle als Mutter gekoppelt sein muss. Jeder kann dieses Problem in einer zwischenmenschlichen Beziehung haben.) Hier kommt die Mentale Last bzw Mental Load ins Spiel. Primär als Begriff der auf Frauen zutrifft geprägt, kann es durchaus auch der Mann sein, der in der Beziehung an der mentalen Last leidet.

Es beginnt bei dem Vereinbaren und Einhalten von Arztterminen für sich selbst, dem Partner und vielleicht sogar noch die Kinder. Dann das man Zeiten für die Abholung der Mülltonnen einhält, was im Kühlschrank fehlt und was dringend nachgekauft werden muss. Die Essensplanung und dessen Beschaffung. Termine beim Amt, um zum Beispiel den Personalausweis aufzufrischen. Im Fall von vorhandenen Kindern sogar noch das Machen der Hausaufgaben und das gemeinsame Üben für Arbeiten/Tests, ganz zu schweigen von den geplanten Spieleverabredungen der Kleinen. Dann noch das Planen von gemeinsamen Familienausflügen, dass man nebenbei Wäsche wascht oder das Essen so zubereiten, dass jeder es auch essen kann. Nebenbei muss man vielleicht noch arbeiten und dann hat auch noch irgendjemand aus dem Bekanntenkreis Geburtstag und braucht ein Geschenk plus eigengeschriebene Glückwunschkarte und, und, und.

Ehe man sich versieht, ist eine ganze Woche rum und fragt sich, was man eigentlich geschafft hat und fühlt sich total überladen. Und genau das ist Mental Load.

Nicht nur das Übernehmen von Aufgaben, sondern das alleinige Entscheiden und umsetzen führen zu Stress und mental Load in der Beziehung

Natürlich ist es durchaus legitim, gerade wenn der Partner sich in einem speziellen Bereich auskennt oder mehr Erfahrung hat, ihm die Entscheidung/Umsetzung zu überlassen, aber das ist noch lange keine Ausrede, sich nicht auch mal mit der Thematik zu beschäftigen. Immerhin kann euer Partner nicht immer an alles denken und alles alleine entscheiden. Auch er fällt mal aus, weil zum Beispiel etwas anders ansteht, um das er sich kümmern muss. Oder was, wenn euer Partner mal krank ist und ihr alleine die Dinge entscheiden müsst?

Könnt ihr das überhaupt? Wisst ihr eigentlich, womit sich euer Partner, der sich hauptsächlich um Haushalt und Co. kümmert, tagtäglich beschäftigen muss und woran er alles denkt, damit euer Alltag überhaupt so reibungslos funktionieren kann?

Und dies gilt für beide Seiten der Medaille. Reflektiert ab und zu Mal das, was euer Partner tagtäglich macht, damit euer System Eigenheim, Beziehung und Familie überhaupt funktioniert und fragt ab und zu auch mal nach, ob ihr unterstützend zur Hilfe kommen oder Arbeit abnehmen könnt. Mitdenken ist hier das große Stichwort. Und sei es nur, dass ihr eure Meinung kundtut, wenn euer Partner euch nach dieser fragt oder Initiative in der Beziehung zeigt, indem ihr beginnt, etwas selbst in die Hand zu nehmen, wie den Einkauf zu erledigen, nachdem die Liste mit den nötigen Produkten schon erstellt wurde.

Denn eine solche in manchen Augen fast schon rücksichtslose Erwartungshaltung, dass euer Partner schon alles alleine regeln wird (so wie er es immer tut) kann auf eine lange Dauer nämlich nicht nur diesen kaputtmachen, sondern auch eure gemeinsame Beziehung in große Mitleidenschaft ziehen. Schließlich wirkt das Nicht-Beteiligen an der mentalen Arbeit oder den zu treffenden Entscheidungen alles andere als engagiert. Und kann zu einem großen Mental Load in der Beziehung führen. Der Haushalt, eure Beziehung und das Ganze drum herum, das weit über euer Eigenheim und euch beide hinausgeht, braucht schließlich Planung. Und wie man an den ganzen Aufgaben eben gesehen hat, sind das nicht gerade wenige.

Wenn die mentale Last zu viel wird, gebt Arbeit ab

Wenn man sich dort die meiste Zeit raushält, auch mit so etwas simplen wie seine Meinung/Entscheidung kundzutun, kann einem dies als Faulheit/Desinteresse angehängt werden. Pläne machen, Termine einhalten, Betreuung der Familienmitglieder, Ressourcenbeschaffung, Bilanz schreiben. Wenn in diesen Bereichen keine Unterstützung vom Partner kommt, kann dies zu einem großen Vertrauensproblem führen, so wie zur Überarbeitung eures Partners, was wiederum dazu führen kann, dass man sich nicht gehört fühlt, stagniert und beginnt sich vom nicht helfenden Partner abzuwenden. Da beide in das generelle Geschehen eingebunden sind, kann der Partner, der sonst eher zurückhaltend ist, an manchen Tagen die Initiative ergreifen und dem Partner das Tagesgeschehen abnehmen.

Aber auch hier gibt es natürlich wieder Ausnahmen in Form von den Menschen, die einfach keine Arbeit abgeben wollen und sich dennoch beschweren. Aber auch bei solch einem Fall sollte man sich mindestens einmal fragen: Bin ich vielleicht daran Mitschuld? Denn wenn ihr eurem Kind bei den Hausaufgaben helft und dabei falsche Antworten gebt oder einkaufen geht und dabei die Hälfte auf dem Einkaufszettel vergesst, ist es auch kein Wunder, dass man all diese Dinge dann lieber selber macht, als sie nachträglich verbessern zu müssen. Denn am Ende hat man nämlich denselben Arbeitsaufwand wie vorher, wenn nicht sogar noch mehr.

Um solche Missverständnisse und Kommunikationsfehler zu vermeiden, muss man nicht nur Ideen, Pläne, Vorgehensweisen und Tipps austauschen, sondern auch Geduld zeigen. Nicht jeder kann etwas auf Anhieb und auf der anderen Seite sollte man, wenn man abwäscht oder kocht, auch nicht mehr Dreck machen als vorher da war. Man muss dem Zweck gemäß guten Gewissens arbeiten und nicht alles einfach larifari dahin klatschen. Gerade die Menschen, die sonst immer die Mentale Load in einem gewissen Bereich tragen, werden wahrscheinlich viel Geduld brauchen, wenn der Partner die Initiative ergreifen und ihre Arbeit übernehmen möchte. Immerhin ist es nicht garantiert, dass der Partner diese Dinge genau so wie man selbst angeht und dabei auch sofort das bestmögliche Ergebnis erzielt. Zeigt Verständnis und lasst den Partner seine eigene Erfahrung machen.

Initiative ergreifen und dem Partner etwas abnehmen

Statt meckern sollten Hilfestellungen das Go-To-Mittel sein und anstatt zu sagen, was alles schiefgegangen ist, sollte zuerst ein „Danke“ folgen. Die Kritik kann danach kommen und auch die sollte freundlichst und nicht vorwurfsvoll formuliert werden (benutzt ‘Ich-Botschaften’). Denn so selbstverständlich, wie man die Mental Load manchmal nimmt, genauso sollte man nicht vom Partner das sofortige, selbstverständliche beste Ergebnis erwarten, der ja bereits versuchen will, euch etwas Arbeit abzunehmen. Und dies will erst einmal gelernt sein.

Aber am wichtigsten von allen, bevor man überhaupt beginnt, dem Partner unter die Arme zu greifen, muss etwas folgen, was viel wichtiger ist. Nämlich die Entscheidung, selbstständig die Initiative zu ergreifen.

Erinnert ihr euch an den Anfangssatz? „Mir egal. Entscheide du.“ Dass ihr diesen Satz weglasst und anstatt dessen die Entscheidungsfällung abzugeben, selbst die Zügel in die Hand nehmt, das ist ein Signal, dass ihr senden könnt. Natürlich könnt ihr das Ruder auch komplett umdrehen und die Person werden, die diese Entscheidungen in Zukunft in gewissen Bereichen trefft und dort die Mentale Load in der Beziehung übernehmt.

Aber vorher müsst ihr erst einmal den Willen zum Entscheidungsfällen haben. Selbst wenn ihr aus einem schlechten Gewissen heraus eurem Partner etwas Arbeit abnehmen wollt (zum Beispiel im Haushalt), so wird diese nichts bringen, wenn ihr diesen Gedankengang nicht selbstständig entschieden habt. Wenn kein Entscheidungswillen hinter dieser Absicht steht, der ja meist mit dem Willen einherkommt, etwas (ver)ändern zu wollen, dann werden eure Bemühungen weder richtig Früchte tragen, noch werdet ihr diese Aufgaben mit der Konzentration oder Genauigkeit erfüllen, die ihr an den Tag bringen solltet. Ganz zu schweigen, dass ihr diese Tätigkeit nicht oft machen werdet.

Nicht nur sich bemühen, sondern wirklich beschließen anzupacken

Denn das Bemühen werdet ihr nur so lange machen, bis euer schlechtes Gewissen befriedigt ist und man in die alten Muster zurückfällt, bis sich der Vorgang erneut wiederholt. Sich also bewusst dafür zu entscheiden, auszuhelfen, selbst aktiv zu werden und etwas zu ändern, ist unglaublich wichtig. Selbst bei so etwas simplen wie die Entscheidung, wer das letzte Tortenstück bekommt, kann euren Partner ungemein entlasten.

Denn jede getroffene Entscheidung ist eine Aufgabe, die ihr euren Partner abnehmt. Denn auch etwas so simpel klingt, wie zum Beispiel das Aufteilen des letzten Tortenstücks, kann unter den falschen Sternen in einer Familie mit Kindern zur Kriegssituation führen. Alle streiten sich, jeder erhebt Anspruch auf das Stück, schnell eskaliert das ruhige Sonntagsessen und eine Entscheidung muss her, bevor alles noch schlimmer wird.

So entsteht erneut Mental Load, bei der man nicht nur über das Schicksal des Kuchenstücks entscheiden muss, sondern nebenbei auch noch die Gesamtsituation zwischen den Kindern deeskalieren muss. Und das ist nur eine Situation im Alltag. Wer weiß, welcher Stress die Tagesplanung vor oder nach diesem Event noch bereitgestellt hat oder noch bereitstellen wird? Ganz zu schweigen vom Rest der Woche oder das, was einem noch bevorsteht bis zum Ende der Woche.

Einzelne Situationen aus dem großen Ganzen für den Partner zu übernehmen ist etwas typisches und ganz vernünftiges, da man ja vorerst nur diese eine Situation regeln muss. Aber manchmal hat diese Situation auch noch Auswirkung auf andere Menschen, es folgen daraus neue Situationen, die es zu überwinden gilt oder dessen Endresultat mündet in dem Umplanen/Zusatzplanungen anderer Situationen. Ehe man sich versieht, zieht ein simples Geschehen wie das Aufteilen des Tortenstücks einen ganzen Rattenschwanz mit sich, den es als Ganzes neu zu regeln geht.

Entscheidungen zu treffen ist nicht immer eine angenehme Sache

Ebenfalls eine Belastung, die das Treffen von Entscheidungen mit sich bringt und die man nicht unterschätzen sollte, ist, dass man auch mal den Spielverderber mimen muss, obwohl man eigentlich nur das Beste für den anderen will. Aber ohne Entscheidungen zu treffen, die auch mal unangenehm sein können, kommt man leider nicht durchs Leben.

Von solchen kleinen Entscheidungen, welchen Schokoriegel man sich heute gönnen möchte, bis hin zur Schule auf das eigene Kind gehen soll, sind alle Schwierigkeitsgrade an Entscheidungen im Leben irgendwann einmal vertreten. Einige sind einfach, einige eher nicht. Dennoch müssen sie irgendwann getroffen werden und sei es, dass man sich für nichts entscheidet. Und genau diese Fähigkeit ist essenziell in einer Beziehung.

So sehr sogar, dass sich das Herausnehmen aus diesen Situationen irgendwann genau diese gefährden kann. Es ist also dringend erforderlich, den Umgang mit dem Druck zu lernen, der hinter dem Treffen einer Entscheidung steckt und sogar noch viel wichtiger ist es auch zu kommunizieren, wenn man dies gerade nicht kann. Denn genauso schuld wie die Person, die dem Partner immer die Entscheidungen und damit die Mental Load in der Beziehung überlässt, ist auch der andere Part, der davon nichts abgeben will, aus welchem Grund auch immer.

Ihr müsst lernen, euch damit zu engagieren, auch wenn ihr die Dinge manchmal anders macht oder seht. Gewisse Dinge müssen einfach erledigt werden und dabei ist es erst einmal egal, wie sehr ihr euch mit der entsprechenden Thematik auskennt oder nicht. Natürlich kann auch hier auf die Ressourcen der einzelnen Personen zurückgegriffen werden (Partner A übernimmt die Arbeit, weil Partner B das absolut nicht kann oder Partner B übernimmt die Arbeit, weil er sich damit besser auskennt als Partner A), aber diese persönlichen Neigungen sollten keinerlei Grund dazu geben, sich deshalb komplett aus der Arbeit (und sei es nur das Planen) herauszunehmen.

Teil die Mental Load in der Beziehung auf

Es ist immer besser, wenn beide Partner genau wissen, was anliegt, sodass ihr beide dementsprechend reagieren und agieren könnt, sollte etwas schiefgehen oder sich spontan etwas Neues ergeben. Nur durch gemeinsame Kommunikation, das Teilen der gemeinsamen Planungen und das Einhalten der vereinbarten Ziele/Aufgaben könnt ihr beide euch gegenseitig zuarbeiten. Ihr teilt die Mentale Last in der Beziehung und falls einer von euch mal aus irgendeinem Grund ausfallen sollte, kann der andere dann problemlos einspringen, da er genau weiß, was alles anläuft.

Auch wenn uns manche Entscheidungen Angst machen können, gerade die gravierenden, sind sie dennoch notwendig, denn nur durch sie (ob sie erst einmal nur mental gedacht sind oder wirklich ausgesprochen werden), sind wir in der Lage, Situationen selbstständig zu verändern, zu steuern und Ihnen, so wie die Zeit, die wir in sie stecken, einen Sinn zu geben. Vor allem aber sind Entscheidungen auch in einer Beziehung unglaublich wichtig und gehören zu den wohl schwierigsten Herausforderungen aller Zeiten, vor allem, wenn es darum geht, dem Partner, der sich hauptsächlich um alles kümmert, nicht in seiner Mentalen Last alleine ertrinken zu lassen.

Aber all dies ist, wie so oft abwendbar, wenn ihr miteinander kommuniziert. Wenn ihr eure Pläne miteinander teilt, euch gegenseitig unter die Arme greift, wenn ihr wisst, was der andere macht, ihr euch gegenseitig zuarbeiten könnt, um Hilfe fragen könnt oder selbst die Initiative ergreift, wenn ihr seht, dass diese gebraucht werden könnte. Denn das Gute in einer Beziehung ist nun einmal die Tatsache, dass ihr zu zweit seid. Damit könnt ihr nicht nur die Mental Load, sondern auch deren Ausführung ganz leicht untereinander aufteilen.

Außerdem fällt sich eine Entscheidung gleich schon viel leichter, wenn man diese vorher mit dem Partner besprochen hat und weiß, dass man auch bei simplen Meinungsverschiedenheiten dennoch auf die Unterstützung des Lieblingsmenschen zählen kann. Denn genau für solche Situationen sind Beziehungen da, um sich gegenseitig, wie ein unsichtbares Sicherheitsnetz, aufzufangen und bei jeglicher Mental Load zu unterstützen.

5 schnelle Tipps gegen Mental Load in der Beziehung

Teilt euch die Arbeitsgebiete auf

Der eine Partner kümmert sich um das Gebiet Gesundheit wie z.B. Termine beim Arzt, der andere übernimmt dafür das Gebiet Auto und kümmert sich um Tanken, Reparaturen und dergleichen. Auch der Haushalt kann in verschiedene Gebiete eingeteilt werden. So ist es möglich einzelne Zimmer aufzuteilen und dann gehört alles das Zimmer betreffende dem einen Part in der Beziehung oder man verteilt einzelne Aufgaben, wie Müll oder Abwasch.

Macht einen Familienkalender und besprecht euch regelmäßig

Damit Termine nicht auf einmal aufeinander fallen oder zu knapp beieinander stattfinden, führt einen Familienkalender ein. So kann jeder auf einen Blick sehen, wann etwas ansteht und es kommt nicht zu unschönen Überraschungen. Auch ist es wichtig euch immer wieder zwischendurch auf den neusten Stand zu bringen.

Wenn es zu viel wird mit der Mental Load, lass es euren Partner wissen

Woher soll es denn der Partner wissen, dass es euch gerade alles zu viel wird, wenn ihr euch nicht mitteilt. Bevor ihr also am liebsten gerade alles hinwerfen und explodieren wollt, weil euch alles über den Kopf wächst, geht zu eurem Partner und teilt euch mit. Fragt um Hilfe und gebt auch Arbeit ab. Nur so könnt ihr eure Mentale Last in der Beziehung aufteilen.

Überdenkt eure Entscheidungen und geht in die Retrospektive

Welche Auswirkung hatte eure Entscheidung denn nun? Was kam alles noch danach und wie wurde das dadurch beeinflusst, was ihr entschieden habt? War es positiv oder eher negativ oder sogar einfach nur neutral? Es ist wichtig, dass ihr, wenn ihr Entscheidungen getroffen habt, nochmal zurückblickt und euch sortiert und reflektiert. Denn nur so könnt ihr nachvollziehen, warum ihr so entschieden habt und auch in Zukunft mit ähnlichen Problemen vielleicht wieder genau so damit umgehen.

Wenn der Partner etwas übernimmt, muss es nicht immer perfekt sein

Ist die Mental Load zu viel, sollte man Arbeit abgeben und den Partner helfen lassen. Auch wenn das am Anfang nicht leicht fallen wird, macht euch klar, dass die Aufgabe vielleicht nicht genau so erledigt werden wird, wie man das selbst gemacht hätte. Wenn der Partner also das Kochen übernimmt und es nicht so schmeckt wie sonst oder wenn der Geschirrspüler ausgeräumt wird und die Sachen falsch in der Schublade landen, lehnt euch zurück, genießt die dadurch entstandene Zeit und sagt auch mal Danke.

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