Rituale in der Beziehung

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Rituale in der Beziehung sind ungeheuer wichtig und wir alle, bewusst oder unbewusst, besitzen irgendein Ritual mit unserem Partner. Sei es das typische Gute Nacht sagen, sich nach dem Tag des Liebsten erkundigen oder der Versuch, Streitereien niemals mit in den nächsten Tag zu nehmen.

Wir alle haben Rituale in der Partnerschaft, so klein und unauffällig sie auch sein mögen und genau das ist auch perfekt so. Denn Rituale sind nicht nur kleine Eckpfeiler in einer Beziehung und in unserem Alltag, die uns helfen, durch den Tag zu kommen, sondern sie stellen auch eine Art unsichtbaren Anker dar, der gerade in unsicheren Zeiten schnell griffbereit ist. Kurz gesagt: Rituale festigen nicht nur unseren Beziehungsalltag, sondern auch unseren Partner gleich mit.

Rückhalt und eine konsistente Linie sind in einer Beziehung wichtig und genau das bieten uns Rituale in der Partnerschaft. Rituale in der Beziehung sind nicht nur empfehlenswert, sondern fast schon lebensnotwendig. So lebensnotwendig sogar, dass wir Rituale in der Beziehung zum Teil auch automatisch entwickeln. Kleine Sachen wie das tägliche gute Morgen oder das zusammen einkuscheln unter der Bettdecke, wenn man die Lieblingsserie schaut, sind Dinge, die sich automatisch entwickeln. Wir planen diese Dinge meist nie. Sie passieren einfach. Der Grund dafür hängt vor allem mit der eigenen Sicherheit des Alltags zusammen, so wie mit der Vertrautheit, die man mit dem Partner teilt. Beides sind Empfindungen, die bei Einhaltungen von Ritualen für Paare übrigens bestärkt und gesteigert werden.

Rituale in der Beziehung sind für das Paar gemacht, nicht für den Rest der Welt

Ihr solltet einfach eure eigenen liebes Rituale entwickeln und dabei eure einzigartigen Persönlichkeiten und eure gemeinsamen Erlebnisse verarbeiten. Denn Rituale für Paare bilden sich überhaupt erst oder gerade, weil ihr unter euch seid. Weil ihr euch bei eurem Partner sicher fühlt, weil ihr euch einander so vertraut seid, weil es euch nicht peinlich ist, alles vor eurem Liebsten preiszugeben und weil ihr auch zeigen wollt, wie sehr ihr den anderen liebt. Und auch, weil ihr sehen wollt, wie sehr ihr geliebt werdet.

Denn wenn man es ganz genau nimmt, sind Rituale in der Beziehung quasi eine Bestätigung zueinander. Eine Bestätigungen eures gemeinsamen Vertrauens, eurer Funktionalität zusammen und eurem Verständnis für den anderen, so wie, natürlich, eurer Liebe füreinander. Und wenn diese Rituale mal nicht stattfinden oder der andere Partner kein Verlangen danach hat, passiert es schnell, dass wir uns unsicher fühlen, eingeschnappt sind, uns Trauer überkommt oder dass wir uns fragen, ob mit unserem Partner oder der Beziehung alles in Ordnung ist.

Daher ist es umso wichtiger, gerade was gemeinsame liebes Rituale betrifft, sich bewusst zu werden, dass diese existieren und was diese überhaupt für eine wichtige Bedeutung in einer Partnerschaft haben.

Rituale schweißen zusammen und sind in funktionierenden Beziehungen der perfekte Indikator dafür, um zu erkennen, ob es uns, dem anderen und der Partnerschaft an sich gut geht. Auch sind sie die Stützpfeiler unseres stressigen Alltags und der Booster in Beziehungen, den wir in stürmischen und auch ruhigen Zeiten so oft gebrauchen können. Den ersehnten, tagtäglichen und unscheinbaren Kuss zum Einschlafen zu bekommen oder nicht zu bekommen, kann nämlich doch einen erheblichen Unterschied in unserem Alltag, aber vor allem in unserer individuellen Laune hervorrufen.

Rituale in der Beziehung sind so einzigartig wie jede Partnerschaft selbst. Dennoch gibt es bei vielen Pärchen vielen Gemeinsamkeiten. Sei es sowas wie gute Nacht oder guten Morgen sagen, nach dem Tag zu fragen oder bei der Lieblingsserie immer die gleichen Knabbereien zu teilen. Dies sind Beispiele, die Rituale für Paare ausmachen können. Natürlich gibt es diese Art von Ritualen in den verschiedensten Ausführungen und sie besitzen für jeden auch eine unterschiedliche Bedeutung. Individuell, so wie in der Partnerschaft selbst.

Und jetzt taucht ein in die geheime Welt der Rituale in der Beziehung. Hier findet ihr quasi 5 Stützpfeiler auf Ritualebene, mit denen ihr eure Beziehung stärken und euch einen Rückhalt im Alltagsleben geben könnt. Diese 5 Grundlagen eignen sich als Basis für eure eigenen liebes Rituale, die ihr individuell für eure Beziehung nun entdecken und aufstellen könnt.

5 ultimative Stützpfeiler um Rituale in der Beziehung aufzubauen

Etwas zusammen machen

Etwas zusammen zu machen/erleben ist unglaublich wichtig in einer Beziehung! Es stärkt den Zusammenhalt und lädt zur Kommunikation und zum allgemeinen Austausch ein. Ganz abgesehen davon, dass zusammen Zeit verbringen alles andere als schlecht ist und man nebenbei neue Erinnerungen macht, auf die man sich in schlechten Zeiten als Fundament stützen kann. Selbst die allerkleinsten von ihnen. Sei es nun, dass ihr zusammen jeden Tag oder nur an speziellen Tagen wie am Wochenende zusammen frühstückt/zu Mittag esst/euch zum Abendbrot zusammensetzt, einem gemeinsamen Hobby nachgeht wie z. B. joggen, zusammen einkauft, spazieren geht, zusammen zur Arbeit fahrt oder kuschelnd auf dem Sofa liegt. All dies sind und bleiben kleine, gemeinsame Nenner, auf die ihr euch zusammen im Alltag stützen und verlassen könnt. Und um das zu bewerkstelligen, braucht es nicht einmal gewisse Zeiten, die immer eingehalten werden müssen. Denn solche alltäglichen Dinge, die teils so oder so erledigt werden müssen, sind die perfekte Gelegenheit, euch noch näherzubringen und eure Innigkeit aufs Maximum zu erhöhen! Ihr müsst nur bestimmen, was an diesen Dingen euch am meisten reizt und was ihr am liebsten zusammen machen möchtet.

Miteinander kommunizieren

Was so simpel wirkt, ist der wohl wichtigste Stützpfeiler eurer gesamten Beziehung! Ohne Kommunikation in einem System zu leben, in dem zwei Menschen entscheiden sollen, was wo wie passiert, geht einfach nicht! Deshalb ist miteinander kommunizieren auch so wichtig. Und gerade weil Kommunikation so wichtig ist, könnt ihr sie auch problemlos nutzen, um eure Beziehung mit kleinen Ritualen zu bestücken, während ihr nebenbei eurem Partner noch etwas Gutes damit tut. Denn solche Kleinigkeiten, wie dem Partner nach dem Tag zu fragen, ihm zuzuhören, damit er sich mal alles von der Seele reden kann, für euren Partner da zu sein, sich auszutauschen, einfach einen kleinen Alltagsplausch zu halten und sogar so etwas wie den Alltag (Haushalt) zusammen zu planen sind Dinge, die ihr vielleicht nicht immer tagtäglich macht, aber die euch zu 100% näher bringen werden! Ihr geht dabei nämlich nicht nur auf euren Partner ein, womit ihr Interesse, Respekt und Verständnis zeigt, sondern ihr lernt dabei immer ein bisschen mehr über euren Partner. Und Wissen ist nun mal Macht. Gerade wenn es darum geht, wie euer Partner sich fühlt und wie er auf welche Dinge reagiert, kann dieses Wissen unfassbar wichtig für das Zusammenleben sein und sogar präventiv gegen Streitereien wirken.

Ganz abgesehen davon, dass es niemals falsch ist, noch mehr über den Menschen zu lernen, den man liebt und es unfassbar und nachweislich guttut, sich über seine Probleme und Gedanken austauschen zu können. Also nutzt eure sprachlichen Künste und tut euch, eurem Partner und eurer Beziehung selbst etwas Gutes und nutzt das Angebot der simplen kommunikativen Alltagsrituale im vollen Ausmaß aus!

Zärtlichkeiten austauschen

Sich tagtäglich die kleinsten Zärtlichkeiten zukommen zu lassen, kann uns in den verschiedensten Situationen nicht nur ein unglaublicher Stützpfeiler im Leben sein, sondern sie zeigen auch die noch andauernde Liebe und das Interesse unseres Liebsten. Solche kleinen Dinge wie eine lang anhaltende Umarmung, ein intensiver langer Kuss, das gemeinsame Kuscheln im Bett oder auf dem Sofa, sich gegenseitig mit kleinen Überraschungen oder Geschenken zu überrumpeln, süßes flirten, Komplimente machen oder sich für den anderen einfach mal viel Mühe geben und Einsatz zeigen, sind alles Dinge des Alltages, die uns klar machen, dass wir uns gegenseitig immer noch einander lieben. Ganz abgesehen vom Sex, der nicht nur nachweislich gesund für uns einzelne Personen ist, sondern auch für die Beziehung. Doch das wohl wichtigste Ritual von all diesen Dingen, die im Alltag stattfinden und das quasi alle eben genannten Dinge teilweise vereint, ist das Date. Jede Beziehung sollte in bestimmten Intervallen durch kleine, romantische, aufregende oder verführerische Verabredungen, die ihr nur zu zweit bestreitet, aufgefrischt werden. Auch wenn dieses Ritual, vor allem bei Eltern, manchmal schwer einzuhalten sein mag, sind gemeinsame, vielleicht auch schlüpfrige Dates genau das, was das Feuer in eurer Beziehung am Laufen hält. Dies ist besonders in schweren oder kommunikationsarmen Zeiten, in denen ihr euch vielleicht nicht oft seht oder kaum Zeit füreinander habt, unglaublich wichtig! Auch Dinge, wie sich ein ganzes Wochenende mal nicht zu sehen können hier Abhilfe schaffen, indem ihr lernt, euch zu vermissen, was ebenfalls das Feuer in eurer Beziehung wieder anfachen kann. Euer erneutes gemeinsames Zusammentreffen danach kann dann mit einem großen Knall gefeiert werden und zu eurem Traumdate umgestaltet werden.

Erste Male miteinander erleben oder wieder entdecken

Eine der wohl seltensten Rituale im Repertoire von Paaren, insofern es nicht um den Jahres- oder Hochzeitstage geht. Dennoch sind liebes Rituale, die sich um eure ersten Male drehen, alles andere als verkehrt. Wie viele wissen, ist Nostalgie nicht nur im Marketingbereich ein voller Erfolg, sondern auch bei Beziehungen. Sei es, dass ihr den Ort eures ersten Dates wieder besucht, zum Restaurant fahrt, indem ihr euer erstes gemeinsames Essen hattet, euren ersten gemeinsamen Urlaubsort nach langer Zeit wieder aufsucht oder den Valentinstag so feiert wie euren allerersten. Ersten Male sind immer etwas Magisches, weshalb wir uns auch mit solchen schönen Gefühlen an sie erinnern. Und das Beste ist, dass wir dabei gleich neue gemeinsame Erinnerungen machen oder vielleicht auf Ideen für neue erste Male kommen. Allgemein schadet es nicht, in einer Beziehung das Ritual einzuführen, ab und zu etwas Neues zusammen zu starten, damit daraus neue, wunderschöne erste Mal entstehen können, die ihr als Fundamentfestiger für eure Beziehung nutzen könnt.

Die kleinen Dinge bewusst genießen

Die wohl kleinsten, alltäglichsten und unscheinbarsten Rituale finden hier ihren Platz. Sich guten Morgen und gute Nacht zu sagen, sich kleine süße Nachrichten über den Tag hinweg zu schreiben oder zu telefonieren (was übrigens auch mit in den Zärtlichkeitsbereich fallen kann) oder anderen kleinen Ritualen zu frönen, wie sich vor jeder Trennung mit einem Kuss zu verabschieden oder sich für das gemachte Essen zu bedanken. Egal was diese Kleinigkeiten für euch individuell auch sein mögen, sie sind mit kurzen Worten oder Taten schnell getan und begleiten euren Tag als wohl kleinster, aber dennoch stabilster Stützpfeiler. Gerade wenn es euch schlecht gehen sollte, kann ein Willkommen zu Hause-Kuss mehr als nur lebensrettend sein und als Rettungsweste dienen, an die wir uns bereits den ganzen Tag geklammert haben, um irgendwie weiter durchzuhalten. Genießt diese kleinen, manchmal unscheinbaren Rituale in der Beziehung also und nehmt sie, als das, was sie sind:

Kleine Zeichen der Liebe und Aufmerksamkeit, die niemand anderer außer ihr von eurem Liebsten geschenkt bekommt.

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